Jeder langjährige Windows Nutzer, der nicht den von Microsoft angebotenen Internet Explorer als Standardbrowser verwendet, sondern Mozilla Firefox, Opera, Google Chrome oder irgendeinen anderen Browser verwendet kennt dieses Problem: Der Internet Explorer lässt sich einfach nicht deinstallieren. Selbst wenn man beispielsweise Mozilla Firefox nach der Installation als Standardbrowser festlegt, so treten dennoch Situationen auf, in denen sich der Internet Explorer ungewollt öffnet. In Windows 7 hat man mittlerweile die Möglichkeit, den Internet Explorer zu deaktivieren. Das deinstalliert ihn zwar nicht, aber entfernt ihn zumindest vor den Augen des Nutzers.
Bei mir kam das Öffnen des Internet Explorers recht häufig vor, wenn ich E-Mail Adressen oder Formulare anklicken bzw. öffnen wollte. In der Vergangenheit war es auch fast unmöglich, den Internet Explorer von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Mit Windows 7 ist dies jedoch einfacher als gedacht.
Hierfür muss man lediglich auf Start klicken und in die Systemsteuerung gehen. Danach klickt man auf „Programme“. Unter „Programme und Funktionen“ scheint der Menüpunkt „Windows-Funktionan aktivieren oder deaktivieren“ auf, diesen muss man anklicken. Hat man diesen Schritt erledigt, so öffnet sich ein kleines Fenster mit einer breiten Palette an Windows 7 Diensten. Unter ihnen befindet sich auch ein Eintrag für den Internet Explorer 8. An der linken Seite eines jeden Eintrags befindet sich ein kleines Kontrollkästchen, welches man verwenden kann, um die jeweiligen Funktionen zu aktivieren oder zu deaktivieren. Um den Internet Explorer in Windows 7 zu entfernen muss man lediglich das Häkchen wegklicken und auf „OK“ drücken.
Es kann durchaus sein, dass dieser Vorgang ein wenig Zeit in Anspruch nimmt und mit einem Neustart des Systems verbunden ist. Danach wird man freudig feststellen können, dass der Internet Explorer 8 erfolgreich vom System entfernt worden ist und man zukünftig ohne Zwischenfälle mit seinem Lieblingsbrowser im Internet surfen kann.
Übrig bleibt nun nur noch die Frage, warum man den im System integrierten Internet Explorer nicht verwenden will. Nun, auf der einen Seite hat dies sicherlich mit persönlicher Präferenz zu tun, doch auf der anderen Seite hat dies durchaus einen sinnvollen Grund. Bei Microsoft und dem Internet Explorer gibt es immer wieder Probleme mit der Sicherheit und über Jahre war dieser Browser so löchrig wie ein Schweizer Käse. Außerdem erfüllen alternative Browser wie Firefox oder Chrome andere Bedürfnisse, mit denen der Microsoft Internet Explorer durchaus seine Mühen hat.
Falls man aus irgendeinem Grund jedoch wieder auf ihn zurückgreifen will, kann man den Browser ganz einfach und ohne viel Aufwand wieder in der Systemsteuerung unter Programme und Funktionen wieder aktivieren, als ob nichts geschehen wäre.
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